Kiwano – Horngurke – Hornmelone

Bot. Name: Cucumis metuliferus

Die Kiwano gehört zu den Kürbisgewächsen, Cucurbitaceae und ist daher eine Verwandte der Gurke und der Melone.

Herkunft: ursprünglich aus den semiariden Gebieten Afrikas (südlich und zentral)

In Australien wurde die Kiwano in den 70 er eingeführt und wurde dort zum Unkraut.

Die Kiwano ist einjährig. Sie ist frostempfindlich und rankend. Sie ist einhäusig mit männlichen und weiblichen Blüten.

Früchte: Im unreifen Zustand sind sie grün. Nach etwa 30 bis 40 Tagen (nach dem Fruchtansatz) erreichen sie ihr Maximalgewicht und beginnen sich zu färben (von grün nach gelborange). Das Fruchtfleich ist gelborange und gallertartig.

Geschmack: von Banane über Limone bis hin zu Zitrone (einfach mal selber probieren)

Die Früchte enthalten viel Kali und Vitamin C und sind kalorienarm.

Anzucht: Aussaat Mitte April (zur Aussaat können auch gut die Samen von Früchten genommen werden); Keimtemperatur zwischen 20 und 35 °C; ab Ende Mai im Gewächshaus auspflanzen. Kiwanos brauchen zur Befruchtung Bestäuber!

Verwendung: Die Fürchte etwas vor der Vollreife ernten (ansonsten sind die Samen sehr hart). Grün geerntete Fürchte reifen nicht nach. Eine Ausnahme ist wenn sie mit Ethylen behandelt werden.

Verwendung in der Küche: als Obst, in Fruchtsalaten, zur Deko oder in Cocktails.

Lagerung: gut bei Zimmertemperatur lagerbar (dort über Monate), bei kühler Lagerung verkürzt sich die Lagerzeit !

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